Gartentipps
Im September - So bleibt Ihr Garten schön!

Hitze, Frost, Wühlmäuse ... ZUHAUSE WOHNEN verrät Ihnen, was Ihr Garten zum Herbstanfang alles braucht, damit er seine volle Pracht behält!
Septembergarten

  • Wühlmäuse sind im Garten eine ernste Bedrohung: Sie fressen Blumenzwiebeln und Wurzelgemüse. Vor allem ab Herbst gehen sie aus Nahrungsmangel an Wurzeln der Obstbäume, die danach oft eingehen. Mit der „Wühlmaus-Falle“ hat man das Problem schnell im Griff. Einfacher Spannmechanismus, Kunststoff, ca. 9 Euro (Neudorff).
  • Petersilie aus dem Garten wird jetzt in Töpfe gepflanzt und an einem schattigen Ort angegossen. Bis zum Frost bleibt sie draußen, dann wächst sie in der Küche weiter.
  • Dahlien halten in der Vase länger, wenn sie voll aufgeblüht sind. Man schneidet sie früh am Morgen, entfernt alle Knospen und stellt sie tief in täglich frisches Wasser.
  • Am 23. September ist Herbstanfang – doch bei geselligen Abenden im Garten kann es schon vorher empfindlich kühl werden. Mit der Wärme von ein paar lodernden Holzscheiten ist Gemütlichkeit garantiert. Feuerschalen machen durch verringerten Funkenflug weniger Schmutz als Feuerkörbe.
  • Zimmerpflanzen werden zum Monatsende aus der Sommerfrische zurück in die Wohnungen gebracht, weil Frost drohen kann. Bis zum Start der Heizperiode ist dabei nur sparsam zu gießen, sonst könnten die Wurzeln faulen.
  • Wintersalat, Feldsalat und Winterportulak lassen sich jetzt noch im Gewächshaus oder Frühbeet aussähen.
  • Blumenzwiebeln wie Tulpen oder Hyazinthen setzt man bis zum ersten Frost, damit es im nächsten Frühjahr richtig bunt wird! Beachten Sie die Pflanztiefe auf der Packung. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch sollte dreimal so tief sein, wie die Zwiebel hoch ist. Immer öfter werden Blumenzwiebeln auch in den Rasen gesetzt – dafür eignen sich besonders Kleinblütige wie robuste Krokusse und Narzissen.
  • Äpfel und Birnen werden im Laufe des Monats erntereif. Makellose Früchte (besonders von Lagersorten) pflücken, wenn sie sich mit einem leichten Dreh vom Stiel lösen. Fallobst am besten einkochen. Gut zu wissen: Heiß in Twist-off- Gläser gefüllt, hält sich selbst gemachtes Apfelmus länger. Oder Sie frieren es ein. Ordnung in Keller und Schuppen halten stapelbare Obstkisten.
  • Feldsalat für die Ernte im Frühjahr wird Anfang des Monats ausgesät: Die einzelnen Reihen liegen dabei 5 cm auseinander. Die Samen gut feucht halten.
  • Kräftige Helfer: Wer sagt denn, dass Edelstahlspaten oder -gabeln immer teuer sein müssen? Die robusten Geräte aus der Qualitätsschmiede Burgon & Ball kosten ca. 44 bzw. 39 Euro.
  • Radieschen haben eine kurze Entwicklungszeit. Noch lohnt sich der Anbau von speziellen Herbstsorten. Zimmerpflanzen, die den Sommer im Freien verbracht haben, werden Mitte des Monats wieder ins Haus geholt. Ende September können die ersten Nachtfröste Schaden bringen. Kürbisse werden zum Monatsende geerntet. Sorten wie "Butternut" oder "Hokkaido" halten sich in warmen Räumen sogar bis in den April. 
  • Rhabarber sollte in keinem Garten fehlen. Rote Sorten wie "Holsteiner Blut" sind die Besten (z. B. über www.biogartenversand.de). Pflanzen Sie jetzt starke Rhizome oder eine fertige Pflanze. Pro Pflanze ist 1 m² Beet in voller Sonne ausreichend.


Schlagwörter: blumen, garten, gartentipps
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Quelle: Zuhause Wohnen, Ausgabe 09/2010