Badumbau

Dusche gegen Wanne

DAS PROBLEM: Bei der Badrenovierung wird immer häufiger auf eine Wanne verzichtet – zugunsten einer komfortablen, großzügigen Dusche. Welche Möglichkeiten gibt es da?
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Innenarchitekt Harry Grieshaber von der ZUHAUSE WOHNEN- Wohnberatung rät:

"Deutsche Badezimmer werden im Schnitt alle 15 bis 20 Jahre renoviert. Wer sich daranmacht, sollte sich gut überlegen, was für ihn auch in Zukunft sinnvoll ist. Oft fällt dann die Entscheidung, sich von der Wanne zu verabschieden. Stattdessen wählen viele einen modernen ebenerdigen Duschbereich mit üppigen Abmessungen, in den man bequem hineinkommt und der im Bedarfsfall auch noch einen Helfer aufnehmen kann. Egal, wie viel Platz Sie für die Komfortdusche erübrigen können, sie besteht immer aus drei Elementen: der Duschfläche mit integriertem Ablauf, einem Spritzschutz und der Armatur. Welche Zutaten für Ihren Duschtempel die richtigen sind, hängt von Ihren Bedürfnissen und den räumlichen Gegebenheiten ab. Ein ganz planer Duschbereich lässt sich nur einbauen, wenn der Boden im Be- reich des Abflusses aufgestemmt werden kann. Ansonsten ist eine extraflache Duschtasse ein guter Kompromiss. Glastüren und -wände müssen nach dem Duschen getrocknet werden, sonst gibt es schnell Kalkflecke. Wem das zu mühsam ist, der sollte sich für eine beflieste Trockenbauwand entscheiden, die ist pflegeleichter. Warmer Regen von oben, massierende Güsse von allen Seiten – moderne Brausearmaturen bieten das volle Programm. Überlegen Sie gut, was Sie wirklich nutzen wollen. Meist ist es besser, nicht alle Funktionen zu wählen, sie ver- teuern die Armatur nur unnötig. Wir zeigen drei Beispiele für typischen Bädern in normaler Größe, die auch in Miet- wohnungen umgesetzt werden können. Außerdem finden Sie auf den folgenden Seiten praktische Tipps für die gute Zusammenarbeit mit Handwerker.“

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