Holzkohle, Gas oder Strom
Grillgeräte-Vergleich

Holzkohle, Gas oder Strom – womit lässt sich besser grillen? ZUHAUSE WOHNEN stellt aktuelle Geräte zum Vergleichen vor. Plus: neue Bücher für Grillfans und Rezept von Sternekoch Johann Lafer!

Abenteurer wählen Holzkohle

Wer im eigenen Garten grillt, schätzt die Vorteile der Holzkohlemodelle: das typische Aroma und das Ritual des Feuermachens. Grundsätzlich sollte man beim Kauf auf das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) vom TÜV oder den Hinweis „DIN-geprüft“ achten (gilt für alle Grillsysteme). Die Konstruktion muss standfest sein. Billigware taugt oft nur für eine Saison und landet schnell auf dem Sperrmüll. Ideale Materialien: Systeme aus Edelstahl oder emailliertem Stahl.

Elektrogrills passen auf jeden Tisch

Sie sind vor allem zum Brutzeln in Räumen geeignet. Vorteil: geringes Gewicht und wenig Platzbedarf, leichte Handhabung. Weil es weder Flammen noch Glut gibt, sind sie ungefährlicher mit Kindern. Tischgeräte empfehlen sich zum Zubereiten von Schalentieren, Fisch, Geflügel und Fleisch. Wer mit Begeisterung grillt, findet in den elektrischen Modellen im Winter eine Alternative zu Holzkohlesystemen. Nachteil: Es fehlt das typische Aroma.

Mit Gas geht’s schnell und sauber!

Gasgeräte haben eine kurze Vorheizzeit (ca. 10 Min.) – sie sind also sofort betriebsbereit. Ideal für große Runden, da durch Gaszufuhr eine gleichmäßige Temperatur auf Dauer erreicht wird. Weitere Pluspunkte: Kartuschen sind schnell angeschlossen, niemand muss hinterher Grillkohle löschen und Asche entsorgen. Zudem ist die Rauchentwicklung gering, was viele empfindliche Nachbarn sicher freut. Nachteil: Auch hier fehlt das typische Grillaroma!

Schlagwörter: balkon, garten, grillen

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Quelle: Zuhause Wohnen, Ausgabe 04/2009