Wenig Raum, viel Komfort
Das kleine Duschbad
DAS PROBLEM: Ein Badezimmer mit Wanne ist zwar schön, im Alltag wird aber doch meistens geduscht und der Einstieg über den hohen Wannenrand ist alles andere als komfortabel. Wie zieht das große Duschvergnügen ins kleine Bad ein?
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VORSCHLAG 1: ECKWANNE UND DUSCHE
Oft fehlen zum Traum vom Komfortbad mit Dusche und Wanne nur wenige Zentimeter. Diese werden bei unserem ersten Vorschlag mit dem Einbau einer Sechseckwanne gewonnen.
Durch die gedrehte Position bleibt neben der Wanne (z. B. „Smart-Line 32“ von Duscholux) noch genügend Platz für eine geräumige Duschkabine. Eine fünfeckige Duschtasse fügt sich genau an die Schmalseite der Badewanne und wird mit der passenden Glasabtrennung und einem Aufputzduschpaneel zum Luxusduschtempel.
Der großzügige Waschtisch vor der halbhohen Installationswand für die Wasserleitungen bietet viel Stauraum für Handtücher und Badutensilien.
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VORSCHLAG 2: DUSCHE MIT FORMAT
Ein großzügiger, sogar behindertengerechter Duschbereich ist das Herzstück bei unserer zweiten Planung. Er entsteht hinter einer fast raumhohen Vorwand (z. B. „Unimont“ von Mepa), die sämtliche Wasseranschlüsse für Dusche und Waschplatz beherbergt. Damit das Waschtischelement nicht zu massiv wirkt, sind rechts und links neben dem Spiegel Glasflächen eingeplant, die zudem Tageslicht in die Duschzone lassen.
Bodennahe Leuchten und stabile Haltegriffe sorgen hier für Sicherheit, Klappsitze bieten Komfort und der Wärmekörper hält Handtücher griffbereit. Eine Rampe ermöglicht den Zugang mit dem Rollstuhl, kann aber natürlich auch weggelassen werden. Eine kleine Stufe ist dann allerdings unvermeidbar.
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VORSCHLAG 3: DIE WANNE ZUM DUSCHEN
Praktische Kombiwannen mit einem niedrigen Einstieg ermög - lichen heute Plansch- und Brausevergnügen auf kleinstem Raum. In unserem Beispiel wurde die sich an einem Ende verjüngende Wanne („Piccolo Step-in“ von Duscholux) an die Längs - seite des Bads gedreht. So bleibt direkt daneben der Platz für einen Handtuchheiz körper, der in diesem Fall als kleiner Raum - trenner dient. Die entstandene Nische wird hier für das WC genutzt. Achtung! Beim Tausch von Anschlüs - sen für Wanne oder Waschtisch und WC die Qualität der Abläufe nur vom Fachmann prüfen lassen.
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GRIESHABERS RAT: „Sie werden staunen, was alles auf einem kleinen Grundriss mit ein paar Tricks und cleveren Produkten möglich ist. Wenn Sie ganz auf die Wanne verzichten, können Sie sich eine großzügige Walk-in-Variante, die sogar rollstuhltauglich ist, gönnen (Vorschlag 2). Der Waschtisch wandert dann dank Vorwandelement in den Raum und teilt so die Wellnesszone ab.
Wer die Badewanne behalten will, wählt z. B. eine Two-in-One-Lösung, die nichts gemeinsam hat mit dem Kompromiss „Duschen in der Wanne“ (Vorschlag 3). Weiterer Vorteil: Die Raumaufteilung bleibt unverändert, es müssen keine Anschlüsse verlegt werden.
Ein Raumsparmodell (Vorschlag 1) lässt Platz für eine separate Dusche. Moderne Ablaufsysteme oder die aktuellen superflachen Tassen garantieren eine elegante Gestaltung, Letztere zudem einen geringeren Renovierungsaufwand.
































