Spielwiese für Kreative
Tapetenwechsel - neue Farben und Materialien

Lust auf Veränderung? Fangen Sie bei den Wänden an. Farben, Putze und Tapeten zaubern im Nu einen ganz neuen Look. Topaktuell sind Gestaltungen mit Naturstein.

 

Mauerwerk für Ihr Zuhause

Wer ein betagtes Haus saniert, legt in Innenräumen immer häufiger altes Mauerwerk frei. Ob aus Schiefer, Sand-, Feld-, Back- oder Bruchstein: Unverputztes Mauerwerk schafft einen interessanten Gegenpol zu modernem Interieur und kühlen Baumaterialien wie Glas und Edelstahl. Oft belässt man es bei einer einzigen Wand als Solitär. Die Liebe zu Naturstein und die Lust auf uriges Ambiente bleibt aber nicht nur Hausbesitzern vorbehalten. Auch in einer Mietwohnung lässt sich mit einer Steinwand gestalterisch spielen. Möglich machen das Nachbildungen, etwa aus Steinmehl. Sie sind optisch und haptisch kaum vom Original zu unterscheiden und werden als Paneele an die Wand gebracht (z. B. von Stones like Stones). Die Platten sind etwa vier Quadratmeter groß, wiegen sechs bis sieben Kilogramm und können auf jeden Untergrund aufgebracht und mit herkömmlichem Werkzeug passend zugeschnitten werden.

Daneben gibt es Steinfurniere, die sich fast so einfach wie Tapeten verarbeiten lassen. Das Naturmaterial, z. B. Schiefer, wird in einer Stärke von 0,1 bis ca. 2 mm von großformatigen Platten abgespalten, Polyesterharz und Glasfiber halten das Furnier auf der Rückseite zusammen. Eine spaltrauhe Oberfläche und wechselnde Farbspiele machen jedes Blatt zu einem Unikat (Maße 1,21 x 0,61 m, z. B. von Porta Haus). Natur pur und ideal für Badezimmer ist eine Wandgestaltung aus Kieselsteinen. Die rund gespülten Flusssteine werden in ihrer Naturfarbe oder in Pastelltönen angeboten (z. B. von Tanimar). Die 30 x 30 cm großen Matten lassen sich wie Fliesen verlegen. Alle genannten Wandbeläge sind lichtecht, recycelbar und pflegeleicht. Man kann sie feucht abwischen oder abstauben, am besten mit einem Staubwedel aus Synthetik, damit keine Flusen hängen bleiben.

 

Schlagwörter: farben, wandgestaltung

Lesen Sie auch

Kommentare
Artikel weiterempfehlen
Zum Artikel

Quelle: Zuhause Wohnen, Ausgabe 11/2009