Grüne Pflanzen für ein gelungenes Wohnambiente
Pflanzen fürs Wohnzimmer
Voll im Trend: Dekorative Akzente mit großen Grünpflanzen. ZUHAUSE WOHNEN hat dafür stattliche Exemplare ohne Starallüren ausgesucht. Sie überleben selbst in schattigen Bereichen, brauchen nur wenig Pflege und bleiben stets gesund. Außerdem erklären wir, wie Zimmerpflanzen am besten zur Einrichtung passen. Immerhin sorgen sie für Harmonie im Raum und durch bessere Luft für Wohlbefinden – wissenschaftlich bewiesen!
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NATÜRLICHE AUSSTRAHLUNG erhält der Wohnraum mit hellen Holzmöbeln, dem großen Ficus und dem kleinen Pflanzenduo. Sie flankieren das Sofa „Lillberg“ mit weißen Sitzpolstern. Aus Eiche Natur sind die Couchtische „CT-M-N“, die dank Rollen mobil sind (OC Möbel + Objekte). Bogenleuchte „Primus“ mit Korbschirm spendet angenehmes Licht (Domicil). Teppich „Florenz“ mit Blütenmotiv und das Eichenparkett sind behagliche Basis (beides Teppich Kibek).
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DIE RAUMHÖHE BETONEN die beiden unterschiedlich großen Pflanzen an der kleinen Ruheinsel mit Récamiere. Auf der bequemen „Tao“ aus cognacfarbenem Loomgeflecht mit dicken Polstern (Accente) kann man herrlich entspannen oder auf dem Laptop im Internet surfen. Shutters am Fenster regulieren den Lichteinfall (American Shutters).
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Robuster Mexikaner Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) erhielt seinen Namen wegen seines verdickten Stammgrunds. Die schilfartigen Blätter gleichen einem Haarschopf, der ständig dichter wird. Der Gast aus Mexiko ist pflegeleicht: Er gedeiht in voller Sonne wie im Schatten, wird im Sommer nur alle sechs Wochen flüssig gedüngt. Eines mag er jedoch nicht: feuchte Füße! Daher hält man ihn im Winter fast trocken. Tipp: Eine Frischekur unter der Dusche entfernt ab und an Staub von den Blättern.
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Robuster Mexikaner Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) erhielt seinen Namen wegen seines verdickten Stammgrunds. Die schilfartigen Blätter gleichen einem Haarschopf, der ständig dichter wird. Der Gast aus Mexiko ist pflegeleicht: Er gedeiht in voller Sonne wie im Schatten, wird im Sommer nur alle sechs Wochen flüssig gedüngt. Eines mag er jedoch nicht: feuchte Füße! Daher hält man ihn im Winter fast trocken. Tipp: Eine Frischekur unter der Dusche entfernt ab und an Staub von den Blättern.
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Kontrastreiches Pflanzenduo Sansibar-Aronstäbe (Zamioculcas zamiifolia, links) nehmen mit jedem Standort vorlieb, sogar mit einem im vollen Schatten. Dennoch mögen sie es warm und vertragen auch trockene Heizungsluft. Die glänzenden Blätter sind gut vor zu viel Transpiration geschützt. Dagegen zeigt der stattliche Feigenbaum (Ficus binnendijkii) grazil überhängende Triebe und ein helles Grün. Er braucht mehr Licht, Wasser und auch Flüssigdünger. Wie kam der Garten eigentlich ins Wohnzimmer? War es doch nur die winterliche Sehnsucht nach Grün? Höchst unterhaltsam nimmt uns Autorin Dr. Stephanie Hauschild in ihrem Buch „Oasen für die Sinne“ mit auf die Reise. Hier nur einige spannende Stationen: erste Veilchentöpfe im 14. Jahrhundert, das Brutblatt auf Goethes Fensterbank oder Bogenhanf als aktuell modisches Wohnaccessoire. 112 S., 19,90 Euro (Thorbecke).
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Kontrastreiches Pflanzenduo Sansibar-Aronstäbe (Zamioculcas zamiifolia, links) nehmen mit jedem Standort vorlieb, sogar mit einem im vollen Schatten. Dennoch mögen sie es warm und vertragen auch trockene Heizungsluft. Die glänzenden Blätter sind gut vor zu viel Transpiration geschützt. Dagegen zeigt der stattliche Feigenbaum (Ficus binnendijkii) grazil überhängende Triebe und ein helles Grün. Er braucht mehr Licht, Wasser und auch Flüssigdünger. Wie kam der Garten eigentlich ins Wohnzimmer? War es doch nur die winterliche Sehnsucht nach Grün? Höchst unterhaltsam nimmt uns Autorin Dr. Stephanie Hauschild in ihrem Buch „Oasen für die Sinne“ mit auf die Reise. Hier nur einige spannende Stationen: erste Veilchentöpfe im 14. Jahrhundert, das Brutblatt auf Goethes Fensterbank oder Bogenhanf als aktuell modisches Wohnaccessoire. 19,90 Euro (Thorbecke).
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AM SEKRETÄR „Opus 40“ aus massiver heller Eiche macht arbeiten Spaß (Selva). Die große Schreibklappe bietet ausreichend Platz für Laptop und Büroutensilien. Ein Regal mit treppenartig angeordneten Einlegeböden nimmt Bücher unterschiedlicher Formate auf (Ikarus). Und die Pflanze? Sie fördert die Konzentration und schafft eine angenehme Atmosphäre.
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Gardemaß als optischer Ruhepol Am hellen Platz – dank Fensterlamellen ohne direkte Sonne – fühlt sich die raumgreifende Geigenfeige (Ficus lyrata) wohl. Hauptattraktion sind ihre üppigen Blätter, die tatsächlich an einen Geigenkasten erinnern. Sie benötigt nur wenig Wasser, freut sich aber über einen Sprühregen. Tipp: Staub vorher mit weichem Tuch entfernen. Warum beruhigt uns die Farbe Grün eigentlich? Schilfgrüne Wände, moosgrüne Kissen – aber vor allem große Grünpflanzen sorgen für stressfreie Zonen. Forscher sind sich einig: Unsere Psyche lenkt unterbewusst auf den Aspekt der heilen Natur. Ein schöner Anreiz, selbst Zonen zum Entspannen und Auftanken zu gestalten.
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KUSCHELIGE ECKE Die hohen Lehnen von Sofa „Ghost 18“ mit legerem grauem Hussenbezug wirken beschützend (Gervasoni). Kissen sorgen für Komfort und einen Farbtupfer. Als Couchtische dienen die Hocker „CR“ aus gebundenen Naturholzscheiten (OC Möbel + Objekte). Zum rustikalen Look gesellt sich der Baum im geflochtenen Weidenkorb (Gerhard Welzel).
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Prachtstück ohne Macken Manchen Räumen fehlt trotz aller Raffinesse eine Aussage. Eine Mitte muss her, eine Pflanze, die stolz ihren Platz einnimmt. Warum wählen Sie nicht eine hübsche Lorbeerfeige (Ficus microcarpa) in Bonsaiform? Erst seit wenigen Jahren gibt es von diesen Prachtstücken eine beträchtliche Auswahl. Die Pflanze ist sehr robust, verträgt einen hellen oder auch schattigen Standort. Warme Wohnzimmer sind für sie kein Problem. Denken Sie daran, regelmäßig zu gießen, düngen sowie die Triebe zu schneiden, damit sie ihre elegante, asiatisch anmutende Etagenform behält.
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DER PARAVENT aus weiß lackiertem Magnolienholz mit Rattangeflecht teilt den Raum ohne großen Aufwand (Car Selbstbaumöbel). Auch als Rankhilfe für Kletterpflanzen leistet er gute Dienste. Hinten bildet Sessel „Square“ mit Beistelltisch und Leseleuchte ein behagliches Ensemble.
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Jede Nische ausnutzen! Hier rankt ein Kastanienwein (Tetrastigma voinierianum) am Raumteiler und zeigt, dass man auch in kleinen Zimmern nicht auf reizvolles Grün verzichten muss. Der Vorteil des vietnamesischen Kletterers: Er scheut die Mittagssonne, wächst daher auch gut mitten im Raum, wo kaum noch Licht hinkommt. Die Erde sollte zwischen jedem Gießen oberflächlich trocknen. Wenn man ihn zudem während der Sommerzeit wöchentlich düngt, legt er ordentlich im Wachstum zu. Er treibt Ihnen zu lange Ranken? Greifen Sie einfach zur Schere! Kastanienwein verträgt jeden Rückschnitt.
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FRÜHLINGSFRISCH strahlt der Wohnraum mit weißem Vitrinenschrank „Multimodus“ (Marktex), Sofa „Westend“ (Machalke), Sessel und Couchtisch. Farbe ins Spiel bringen die Wand und Schurwollteppich „Alvine Ruta“ (Ikea) in zartem Gelb sowie Kissen in Lila. Idealer Partner ist das kräftige Grün der Pflanzen in ausgewählten Töpfen.
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Starker Auftritt Ohne Zweifel der Star des Wohnzimmers: eine behaarte Birkenfeige (Ficus velvet) mit stattlichem stabilem Wuchs und rötlichem Flaum an den Trieben. Wie hübsch, wenn das Licht auf ihren Blättern spielt. Davor duckt sich ein Baumfreund (Philodendron bipinnatifidum) mit dunklem Grün und geschlitztem Laub als „Bodendecker“. Beide mögen es halbschattig im warmen Wohnzimmer, werden sparsam gegossen. Sind Pflanzen wirklich gut fürs Wohlbefinden? Außer im Schlafzimmer empfehlen Verbraucherzentralen viel Grün in der ganzen Wohnung. Die Pflanzen holen Staub aus der Luft, sorgen für Feuchtigkeit in den oft viel zu trockenen Räumen. Manche Arten wie Efeu, Grünlilien oder der Baumfreund filtern schädliches Formaldehyd, saugen Ammoniak und Lösemittel aus der Luft und tragen zu einem gesunden Klima bei.
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Starker Auftritt Ohne Zweifel der Star des Wohnzimmers: eine behaarte Birkenfeige (Ficus velvet) mit stattlichem stabilem Wuchs und rötlichem Flaum an den Trieben. Wie hübsch, wenn das Licht auf ihren Blättern spielt. Davor duckt sich ein Baumfreund (Philodendron bipinnatifidum) mit dunklem Grün und geschlitztem Laub als „Bodendecker“. Beide mögen es halbschattig im warmen Wohnzimmer, werden sparsam gegossen. Sind Pflanzen wirklich gut fürs Wohlbefinden? Außer im Schlafzimmer empfehlen Verbraucherzentralen viel Grün in der ganzen Wohnung. Die Pflanzen holen Staub aus der Luft, sorgen für Feuchtigkeit in den oft viel zu trockenen Räumen. Manche Arten wie Efeu, Grünlilien oder der Baumfreund filtern schädliches Formaldehyd, saugen Ammoniak und Lösemittel aus der Luft und tragen zu einem gesunden Klima bei.
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DEM ESSPLATZ im aktuellen Landhausstil gibt die Grünpflanze eine charmante Note. Die Anrichte aus grau patiniertem Kiefernholz (Car) und die Paneelwand aus weiß lackiertem Holz schaffen Wohlgefühl. Moderne schlichte Stühle (Habitat) halten die Einrichtung in der Balance.
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Kleine Ecken aufwerten Echter Bambus ist im Wohnzimmer kaum zu halten – ihm ist es oft zu warm. Wie gut, dass es die Schlangenlilie (Dracaena surculosa) gibt. Sie sieht ihm zum Verwechseln ähnlich, kommt aber mit weniger Licht aus und bleibt stets ohne Schädlinge. Auffallend sind ihr lockerer Wuchs und das helle Grün. Zügig beblättern sich auch die anfangs noch kahlen, langen Triebe. Die Pflanze verträgt Schnittmaßnahmen ohne Probleme, braucht leicht feuchte Erde. Wichtig: Bei allen auf diesen Seiten vorgestellten Pflanzen sollten die Zimmertemperaturen nachts nicht unter 16 Grad Celsius fallen.
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FRISCH WIE EINE BRISE wirken die Récamieren „Crack 2001“ (Machalke) mit hellblauem Bezugstoff „Steve“ und „Mazzarino“ mit hellblauen Punkten (beide JAB Anstoetz). Weiße Wandpaneele aus Holz, blau-weiß gestreifte Vorhänge und weiße Holzjalousien mit blauem Band runden die heitere Optik ab. Dazu tragen auch die attraktiven Philodendren ‘Xanadu‘ bei.
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Harmonie durch Wiederholung Der Baumfreund ‘Xanadu’ (Philodendron selloum) mit den auffälligen Blattadern zeigt erst als altes Exemplar seine schmucken Stämme. Am schattigen Standort braucht er weniger Wasser, bleibt immer ohne Schädlinge. Wie heißen die beliebtesten Zimmerpflanzen? Der Zentralverband Gartenbau (www.g-net.de) hat es sozusagen offiziell nachgerechnet: Im Jahr 2008 haben wir zirka 109 Euro fürs Grün ausgegeben. Efeu, Drachenbaum und Birkenfeige gehören zu den absoluten Lieblingen. ZUHAUSE WOHNEN meint: Dann kann es gerne mal etwas Besonderes wie der ‘Xanadu’ sein! Beste Adressen zum Einkauf finden Sie unter: www.dieraumbegruener.de.
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HERZLICHES WILLKOMMEN dank Pflanzen im Flur! Gekonnt in Szene gesetzt wird die Strahlenaralie im stilvollen Craquelé-Übertopf (Domani) im Ton der Wandfarbe. Bank, Rollkästen und Garderobe in Eichenholz, Serie „Cutter“ (Ikarus) sowie das helle Parkett (Kibek) bringen Natur ins Haus.
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Erinnerungen an den Urlaub Zauberhaftes Thailand, Dschungelausflüge in Vietnam – warum sollte man sich nicht die morgendliche Routine im Flur mit ein paar Urlaubserinnerungen versüßen? Ideal dafür: die Strahlenaralie ‘Amate’ (Schefflera actinophylla) mit ihren gefingerten Blättern. Viele Indoor-Gärtner verwenden sie bevorzugt, weil sie so unkompliziert wächst. An ihr lässt sich keine Laus blicken, zudem kann sie fernab vom Fenster stehen. Mäßig wässern, öfter einsprühen. Tipp: Die ‘Amate’ wächst sehr gut in Hydrokultur und braucht daher stabile Gefäße, damit sie später fest steht.
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DEKO-STARS sind die Bäumchen in ihren hohen apfelgrünen Gefäßen (Euro-3-Plast) beidseits der Schiebetüren. Ein elegantes Ensemble vor der grünen Wand sind das graue Flechtsofa „San Diego Cord“ mit weißen Polstern (Manutti), Couchtisch „Indra“ aus gehämmertem Aluminium (Habitat) sowie dazu abgestimmte Accessoires. Helles Parkett und Teppich runden die Optik ab (Kibek).
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Stimmungsvoller Gleichklang Die beiden Drachenbäume 'Song of India' (Dracaena reflexa) mögen es hell, ohne direkte Mittagssonne. Im Schatten würden ihre hübschen gelben Streifen verblassen. Ausreichend wässern, zweiwöchentlich düngen. Wie setze ich Pflanzen richtig ein? Oft reicht ein großes Exemplar pro Raum. Tipp: Dunkle Wände verlangen helle Blätter. Wer spontan Lust auf farbige Blüten hat, kann preiswert auf Azaleen oder Orchideen zurückgreifen. Und: Teure Gefäße zu groß kaufen, Zwischenräume mit Blähton oder Bodendeckern kaschieren, bis die Einsätze an Umfang zunehmen. Weitere Infos: „Zimmerpflanzen für Einsteiger“ von Anja Flehmig, 16,90 Euro (GU).









