Pflanzen-Beratung für kalte Tage

Im Februar - So bleibt Ihr Garten schön!

So langsam erwacht der Garten zu neuem Leben! Worauf Sie bei der Gartenpflege im Februar achten sollten, verraten wir Ihnen hier.
Schneeglöckchen im Garten im Februar

Ist es nicht schön, wenn sich nach einem langen Winter die ersten Pflanzenkeime ihren Weg durch die Erde bahnen? Doch so manches Pflänzchen benötigt noch etwas Hilfe ... 

1.) Hortensienblüten schmü­cken über den Winter, selbst wenn sie vertrocknet sind. Jetzt schneiden Sie sie über dem obersten grünen Knospenpaar ab. Bei Bauernhorten­sien entfernen Sie zwei, drei der ältesten Triebe direkt am Boden. Das fördert die Verjüngung.

2.) Stauden, die im Spätsommer oder Herbst blühen, wie Astern und Fetthenne, können Sie bereits jetzt aus­ graben und teilen, vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren. Damit weisen Sie zu breit gewordene Pflanzen wieder in ihre Schranken. Gleichzeitig gibt ihnen Teilen und Frischeinpflanzen neue Kraft.

3.) Spinnmilben leben bei tro­ckener Heizungsluft richtig auf und machen dann gern den Zimmer­pflanzen zu schaffen. Die Winzlinge verursachen helle Sprengsel auf den Blättern, bei starkem Befall auch feine Gespinste. Dagegen hilft eine ausgiebige Dusche und anschließen­des Einhüllen der Pflanze oberhalb des Topfes in transparente Folie. Nach zwei Wochen in der hohen Luft­feuchtigkeit haben die Spinnentiere ihr Leben meist ausgehaucht.

4.) Zwiebelblumen gibt es jetzt vorgetrieben beim Gärtner. Damit helfen Sie dem Frühling auf Balkon und Terrasse etwas auf die Sprünge. Sind Schneeglöckchen, Krokus oder Narzisse verblüht, können sie an einen halbschattigen Platz im Garten umzie­hen. Mischen Sie reifen Kompost unter die Erde und setzen Sie die Pflanzen etwas tiefer als im Topf.