Montage-Tipps

Bilder aufhängen

Erst mit Bildern wird es richtig wohnlich, sie bringen die persönliche Note. Aber wie arrangiert man Fotos, Drucke oder Gemälde auf der Wand, sodass sie auch optimal wirken?
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Zuhause Wohnen-Einrichtungsexpertin Miriam Medri rät:

„Zunächst einmal entscheiden der Raum und die Einrichtung über den idealen Platz für den Wandschmuck. Solisten im Großformat brauchen viel Luft und hohe Decken. Sie wirken am besten über einem ebenfalls großen Möbel, z. B. dem Sofa oder Sideboard. Bilder sollten grundsätzlich auf Augenhöhe hängen. Das bedeutet, dass sie im Flur in Stehhöhe angebracht werden, am Esstisch oder der Couchecke aber so, dass sie im Sitzen gut zu betrachten sind.
Auch um Gruppen zusammenzustellen, gibt es ein paar nützliche Grundregeln. Unterschiedliche Formate und Rahmungen werden durch geringe Bildabstände und einheitliche Passepartouts geklammert. Gedachte Achsen, an denen die Rahmen ausgerichtet werden, beruhigen das Ensemble. Als Anhaltspunkt für die Gesamtgröße einer Bildercollage dienen Höhe und Breite der Möbel in der Nähe sowie Bezugspunkte im Raum, z. B. Tür- oder Fensterrahmen. Eine überraschende Wirkung erzielt man mit Gegensätzen: Ein altes Gemälde im modernen Aluframe oder eine schlichte Fotografie im verzierten Goldrahmen ziehen sofort alle Blicke auf sich.“
 

Bilder gehören an die Wand – so weit, so gut. Aber wie gelingt es, schöne Drucke, Lieblingsfotos oder echte Kunst so zu platzieren, dass sie ihre volle Wirkung entfalten? Hier einige nützliche Tipps

Die richtige Höhe der Wandbilder

Als Faustregel gilt: Bilder in Augenhöhe aufhängen, in Durchgangsbereichen, z. B. im Flur, in Stehhöhe. Werden die Bilder aber meist im Sitzen betrachtet wie im Wohnzimmer, sollten sie etwas niedriger angebracht werden.

Der Rahmen der Bilder

... ist zwar Geschmackssache, beeinflusst aber immer die Wirkung eines Bildes. Außerdem konserviert bzw. schützt er. Wertvolle Motive unbedingt von einem Profi rahmen lassen.

Passepartouts 

Je kostbarer ein Blatt, desto wichtiger ist dieser Schutz. Es schafft Abstand zum Glas und verhindert so Feuchtigkeit, die sich dahinter bilden kann. Gestalterischer Pluspunkt: Passepartouts werten selbst günstige Druck auf. Ungerahmte Motive, Alu- oder Holzrahmen gewinnen dadurch ungemein.

Restaurierung der Bilder

Haben Sie Omas Bild geerbt und es ist total verschmutzt? Hier kann der Restaurator helfen. Er reinigt und arbeitet das Bild fachgerecht auf, koloriert ggf. Radierungen und Aquarelle nach. Adressen finden Sie im Branchenbuch.

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