"Bielefelder Werkstätten"

Die Näherei

Die „Bielefelder Werkstätten“ stehen für hochwertige Polstermöbel. Stoffe mit Dessins zeigen die handwerkliche Qualität auf den ersten Blick: Das Muster wird ohne optische Brüche verarbeitet.

Zuerst wird mit Nadeln markiert, dann gezeichnet. Später schneidet Kollege Fabian Karl mit ruhiger, routinierter Hand die Bezugteile fadengerade, also der Struktur des Stoffes folgend, und unter Berücksichtigung der Beschaffenheit zu. Manche Stoffe haben einen leichten Verzug, der beim Zuschnitt ausgeglichen wird. Bei Musterstoffen liegt der Verschnitt um die 30 Prozent. „Eine Maschine könnte das unmöglich leisten“, betont Betriebsleiter Meinolf Helmig. „Das perfekte Zusammenspiel von Aufzeichnen und Zuschnitt ist der Grundstein für unsere hohe Qualität.“

Die Näherei verarbeitet die Stoffteile mit größter Sorgfalt zu „Maßanzügen“, die über gepolsterte Gestelle aus Buchenholz gezogen werden. Viele Modelle haben Hussen. Aber es gibt auch Stücke mit festem Bezug, etwa Sessel „Veneto“. Beim Polstern werden Federbänder und hochwertige Schaumstoffe verwendet, alle Kissen, mit oder ohne Federkern, haben luxuriöse Textilfüllungen. „Die inneren Werte sorgen für die Langlebigkeit und den hohen Sitzkomfort, den unsere anspruchsvollen Kunden erwarten“, sagt der kaufmännische Leiter Andreas Seufferle. „Wir bauen außerdem immer mehr Funktionen in die Möbel ein, die Sitzen noch bequemer machen.“ Neu im Programm sind übrigens Esstische und passende Stuhlsessel für langes Verweilen an der Tafel.

Nach der Führung sinke ich noch mal in eines der Sofas im Showroom – mit ganz neuem Sitzgefühl ...