Reihenhaus im Grünen
Willkommen im Neubau
Aus dem Szenequartier an den Stadtrand?
Fünfzehn Jahre lebte das freischaffende Architektenpaar in einem Hamburger Altbau mit hohen Decken, schönem Holzfußboden und Kassettentüren. Es hatte das Glück, im Schanzenviertel in einer ruhigen Straße zu wohnen, mit Blick auf einen begrünten Platz. City-Idylle pur – wären da nicht die vielen Abers gewesen: Tochter Lynn konnte nie allein draußen sein, obwohl das Haus gut in Schuss war, spürte man vor allem beim Heizen, so Ingo H., die Nachteile eines Altbaus, die Raumaufteilung war nicht ideal. Also besser umziehen.
„Unser Thema ist damit zwangsläufig Alt und Neu“ über den Wechsel. „Aber während in der vorigen Wohnung das Haus historisch und die Möbel modern waren, ist es jetzt andersherum. Sessel und Co sind die Klassiker.“ Als die Familie von der Erschließung eines Wohnviertels im Hamburger Norden hörte, interessierte sie sich sofort dafür. Auf dem Gelände einer einstigen Friedhofsgärtnerei wurden Stadt- und Gartenhofhäuser gebaut. Auf zwei bis drei Geschossen plus Keller bieten sie reichlich Platz. Das Paar Hartfil-Steinbrinck hat sich für ein Reihenhaus mit Ostwestausrichtung entschieden: „Wenn das Wetter es zulässt, können wir morgens draußen frühstücken“, sagt Esther S., „abends sitzen wir in unserem Garten.“
In der Regel spielt sich das Leben im Erdgeschoss ab, das Küche, Ess- und Wohnzimmer in einem ist. Lediglich im Eingangsbereich wird der Raum geteilt. Dort stehen wie eine Insel Schränke, die vom Boden bis zur Decke reichen. Ein Teil ist vom Flur zugänglich, der andere von der Küche.
STADTNAHES WOHNEN IM GRÜNEN
Das Quartier im Norden Hamburgs entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Friedhofsgärtnerei. Die Architektur ist im kubischen Stil gehalten, alle Fassa den sind mit Klinkersteinen verkleidet. Türen, Fenster und Leuchten sind einheitlich gestaltet, das unterstreicht die Wertigkeit der Häuser in diesem neuen Wohnviertel. Umweltbewusst: Die Gebäude entsprechen den aktuellsten Baustandards für Energie, sie verfügen über ein Heizkonzept für nachwachsende heimische Rohstoffe sowie eine kontrollierte Belüftung mit Abluftwärmetauscher.
