Kindermöbel Möbel die Mitwachsen

Kinderzimmermöbel haben naturgemäß schnell ausgedient. Deshalb ist es sinnvoll beim Kauf darauf zu achten, dass die Möbel dem Wachstum der Kleinen gewachsen sind.

Ausziehbett

Viele ZUHAUSE WOHNEN- Leser interessieren sich für Möbel, die mit dem Wachstum der Kleinen mithalten, sind aber unsicher, ob der Kauf wirklich sinnvoll ist.

Grieshabers Rat: „Qualitativ hochwertige Möbel für Kinder haben ihren Preis, Wiege und Wickeltisch allerdings werden nicht lange gebraucht. Deshalb empfehle ich eine multifunktionale Einrichtung, die sich den Entwicklungsstufen der Kinder anpasst und sich so bezahlt macht. Gute Beispiele sind etwa die Wickelkommode, die sich zu einem Sideboard umbauen lässt, oder die Wiege, die zum Spieltisch wird. Hersteller von Markenmöbeln bieten zudem eine langjährige Nachkaufgarantie.

So können Eltern die Einrichtung bis in die Teenagerzeit ergänzen. Ideal sind etwa schlichte Kastenmöbel zum Beispiel aus Massivholz, die auch später die Stauraumfrage ganz unkompliziert lösen. Eltern sollten möglichst schlicht gestaltete Oberflächen wählen, denn die Welt kleiner Kinder bietet Aufregung genug. Deshalb sollte die erste Einrichtung vor allem Ruhe ausstrahlen. Für fröhliches Flair sorgt schon das Spielzeug, mit dem der Nachwuchs ja meistens üppig bedacht wird. Von Vorteil sind auch Möbel,die man später eventuell lackieren kann, um Gebrauchsspuren von Sticker, Buntstift & Co zu kaschieren.“

Möbel, die mitwachsen oder veränderbar sind, kann man auch improvisieren oder selbst machen. Zum Beispiel wird aus einer ganz normalen Kommode mit einem stabilen Wickelaufsatz (ca. 80 Euro, Jako-O) im Handumdrehen ein Wickelplatz. Achten Sie auf die richtige Höhe: ca. 80 bis 90 cm sind optimal. Auch ein höhenverstellbarer Tisch ist schnell selbst gefertigt: Einfach ausziehbare Beine, etwa „Vika Byske“ (Ikea), unter eine stabile, auf Maß zugeschnittene Holzplatte aus dem Baumarkt schrauben.