Wohnberatung Der beste Platz fürs Klavier

Wer hat schon einen Übungsraum für ein Klavier. Bei den meisten von uns steht es im Wohnzimmer an einer Wand, oft wie ein Fremdkörper, der nicht zum Rest der Einrichtung passen will. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es richtig und attraktiv platzieren können.

Country-Stil 5

Klaviere, die frei im Raum stehen

Wenn keine Wandfläche für das Instrument zur Verfügung steht, kann es
 auch im Raum, z. B. an der Rückseite des Sofas platziert werden. Hier schirmen zwei zweiteilige Paravents (Tischler) das Klavier optisch ab und schlu
cken beim Üben auch etwas Schall. Für ein Hauskonzert können sie leicht beiseitegeräumt werden.

Klaviere unter Dachschrägen

Unter Schrägen steht ein Piano besonders schlecht, weil unweigerlich dahinter ein unschöner Hohlraum entsteht. Ein ausgleichendes, maßgefertigtes Element (Tischler) kann hier helfen. Der Innenraum ist als Auszug gestaltet und mit Downlights ausgestattet. Ein Schrankelement kann natürlich auch frei im Raum für offene Klaviere und auch an einer geraden Wand eingesetzt werden. Vorsicht bei direkten Nachbarn: Der Hohlraum verstärkt den Klang!

Der beste Platz fürs Klavier

Wir zeigen Ihnen, wie Sie es richtig und attraktiv platzieren können.

Klaviere an der Wand mit Schallschutz

Dieses Paneel erfüllt mehrere Funktionen: Es isoliert, wenn das Klavier an einer Außenwand steht, und reduziert die Schallentwicklung zum Nachbarraum. Das Gehäuse, z. B. aus MDF-Platten,
kann nach Wunsch lackiert oder tapeziert und mit Licht ausgestattet werden. Sein Kern besteht aus einer Dämmmatte. Als Schallschutz ist Noppenschaumstoff ideal. Wichtig: Abstandsleisten und Filzstreifen dämmen die Übertragung der Geräusche auf die Wand.
 

Weitere Tipps für einen guten Standort des Klaviers

  • Meistens wird ein Klavier an der Wand platziert. Dabei sollten 10 bis 15 cm Abstand gehalten werden, damit die Luft dazwischen zirkulieren kann. Nicht nur ist die Akustik besser, denn der Schall kann sich auch nach hinten ausbreiten. Zudem werden Temperaturunterschiede ausgeglichen. So kann das Instrument auch an einer Außenwand stehen. Klaviere mögen keine Zugluft. Sie verstimmen schneller, weil das Material stärker arbeitet.
  • Klima: Am besten ist eine konstante Luftfeuchtigkeit von etwa 50 %. Das ist besonders im Winter durch Heizungsluft und niedrige Außentemperaturen schwierig zu gewährleisten. Trocknet das Instrument zu stark aus, können Risse im Resonanzboden und weitere Schäden an der Mechanik entstehen. Ein geeichtes Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit im Raum. Fällt sie unter 50 %, sollte mit einem Luftbefeuchter nachgeholfen werden. Auch ein Humidor, der in das Klavier gehängt wird (z. B. „Hydroceelstab“ von Markstein), kann zu konstanter Feuchtigkeit beitragen. An der Wand mit Schallschutz Dieses Paneel erfüllt mehrere Funktionen: Es isoliert, wenn das Klavier an einer Außenwand steht, und reduziert die Schallentwicklung zum Nachbarraum. Das Gehäuse, z. B. aus MDF-Platten,
kann nach Wunsch lackiert oder tapeziert und mit Licht ausgestattet werden. Sein Kern besteht aus einer Dämmmatte. Als Schallschutz ist Noppenschaumstoff ideal. Wichtig: Abstandsleisten und Filzstreifen dämmen die Übertragung der Geräusche auf die Wand.
  • Sonnenlicht: Klaviere sollten nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Schwarz lackierte Instrumente werden dabei extrem heiß und der Lack kann platzen. Unlackierte Holzklaviere wiederum können sich verfärben.
  • Schalldämmung: Wer andere nicht dauernd mit dem vollen Klang des Klaviers beschallen will, hat zwei Möglichkeiten, die Lautstärke zu drosseln: Der Leisezug als drittes Pedal oder als Hebel an der Tastatur reduziert die Lautstärke. Eine sogenannte Silentfunktion wandelt die Anschlagimpulse in digitale Töne um, die dann nur noch über Kopfhörer zu hören sind. Das Nachrüsten einer Silentfunktion kostet etwa 2000 Euro und lohnt sich bei Instrumenten mit einwandfreier Technik. Tipp: Schalldämmende Untersetzer minimieren die Übertragung der Schwingungen über den Fußboden.
  • Stimmen: Alle sechs bis acht Monate, mindestens jedoch einmal im Jahr, sollte der Klavierstimmer kommen, da das Instrument durch äußere Einflüsse automatisch verstimmt und die Grundstimmung (Kammerton a) sonst unter 440 Hertz fällt.
  • Bank oder Hocker: Das ist keine Frage des Geschmacks. Wer viel übt, braucht eine Bank. Sie steht sicher und erleichtert das Spielen auf der ganzen Tastatur, denn auf der breiten Sitzfläche gleitet man gut von links nach rechts. Soll es aus optischen Gründen doch ein Hocker sein, wählen Sie auf jeden Fall ein dreibeiniges, rundes Modell, so hindern keine Beine und Kanten den Bewegungsablauf.
  • Deko: Ein Piano ist keine Ausstellungsfläche, außer einer Klavierleuchte sollte nichts darauf stehen. Bilder und Accessoires verursachen schnell Kratzer im Lack. Außerdem sollte es möglichst einfach sein, den Deckel oben aufzuklappen, um z. B. für ein Hauskonzert den vollen Klang des Instruments genießen zu können.

 

Schlagworte: