Silvesterklassiker Fondue und Raclette

Wenn der Gast sein eigener Koch, der Gastgeber ungewöhnlich gelassen und die Stimmung entspannt ist, dann stehen Raclette oder Fondue auf dem Tisch – zwei Alternativen für kleine Köstlichkeiten

Fonduetopf Unold

"Was für ein Käse ist das?", "Reich’ bitte mal die Perlzwiebeln rüber!", "Oh, sieht das gut aus!" – bei keinem kulinarischen Anlass wird so viel geredet und hantiert wie beim Raclette.

Das Schweizer Nationalgericht hat sich zu einem kleinen Event gemausert. Seinen Ursprung hat es dem Feuer zu verdanken. Früher stellte man halbierte Käselaibe nahe an die Glut, um dann den geschmolzenen Käse abzuschaben – was "racler" auf Französisch heißt – und dazu Pellkartoffeln und Gewürzgurken zu genießen.

Heute sitzt die Gesellschaft eine kleine Ewigkeit um einen Tisch, füllt Pfännchen mit Gemüse, Pilzen und Kartoffeln, überbackt sie unter dem Grill mit pikantem Raclettekäse, mildem Gouda oder würzigem Pecorino. Darüber brät man auf Naturstein oder Grillplatten Fleisch, Geflügel, Fisch oder Garnelen.

Beim Fondue, dem anderen Schweizer Nationalgericht mit reger Eigenbeteiligung, befeuert man den Topf mit einem Rechaud oder Gasbrenner. Beim Garen mit Elektrounterteil geht der Charme etwas verloren, aber die Temperatur lässt sich genauer regulieren. Je nach Vorliebe werden kleine Stücke Filet von Schwein, Kalb, Pute oder Hähnchen, Fisch oder Gemüse auf Fonduegabeln gespießt und in heißem Öl frittiert oder in Metallsieben in kochender Gemüse- oder Fleischbrühe gegart. Dazu schmecken wie beim Raclette Dips, Salate, Brot, Bier und Wein.

Raclettegeräte und Fonduesets gibt es in vielfältigsten Ausführungen. Beim Kauf sollte entscheiden: Wie oft wird das Objekt benutzt? Wie viele Gäste sind dabei? Wie viele Extras sind wichtig? Die richtige Wahl ist die Basis für einen unvergesslichen Genussabend.