Wintergarten Wie ein zweites Wohnzimmer

Den Sommer verlängern? Möchte nahezu jeder! Zumindest noch etwas länger im eigenen Garten sitzen zu können, wäre doch toll. Wir geben Ihnen Tipps für den perfekten Wintergarten oder verschiedene Überdachungsmöglichkeiten.

Wintergarten mit automatischem Lichtschutz

Das bewegliche Lamellendach von Fledmex, „Fledmex Thermotrop“ beispielsweise öffnet sich stufenlos. Bei Wärme trübt sich das Glas ein, dämpft das Licht und absorbiert UV-Strahlen. In kühleren Monaten bleibt die Glasfüllung auch bei Sonne klar. Ein luxuriöser Wintergarten!

 

Leicht und robust

Wer für seine Überdachung für die Terrasse nicht allzu viel investieren möchte, wählt Modelle aus Holz und Kunststoffplatten. Z.B. von Gutta - diese sind günstig und einfach zu montieren. Mit ihnen bleibt die Kaffeetafel auch bei Regen und Wind unbehelligt. Einige Variante eignen sich für Selbermacher.

Wintergarten mit Energie und Schatten

Wer sich für ein Solarterrassendach entscheidet, bekommt einen stilvollen Wetterschutz. Der Clou: Darauf erzeugen Photovoltaikmodule Strom, ohne dabei das Tageslicht auszusperren. Beispielsweise von Solarterrassen.

 

Ein Beitrag geteilt von Esonne.com (@esonne_com) am

Heller Wintergarten

Ein verglastes Terrassendach bietet guten Regenschutz, ohne das Licht zu nehmen. Für noch mehr Komfort und Wärme im Außenbereich sorgen Glasschiebewände, die den Bereich bei Bedarf schließen, z.B. von Solarlux.

Kaltwintergarten

Eine rundum geschützte „Glasoase“ ist ein Kaltwintergarten. Als Sonnenschutz dienen wahlweise Innen- oder Außenmarkisen - von Weinor.

Natürlich und einfach

Das Bausatzmodell „Summer" von Bauhaus besteht aus Holz und transparenten Doppelstegplatten als Dach. Heimwerker können es im Eigenbau errichten. Zusätzlich sind Seitenwände ergänzbar - je nachdem wie offen oder geschlossen man den Wintergarten haben möchte.

Tipps für Überdachungen

In der Regel werden sie nachträglich errichtet. Was Sie dabei beachten sollten:

  • Baurecht: In den Bauordnungen der Bundesländer ist festgelegt, ob und wann eine Baugenehmigung erforderlich wird. Sprechen Sie vorab mit dem Bauamt und mit Ihren Nachbarn.  
  • Materialien: Für die tragenden Profile und die Überdachung kommen verschiedene Werkstoffe infrage: Typische Baumaterialien sind Holz, Alu und Stahl, das Dach decken Acrylglas, Doppelstegplatten aus Polycarbonat, Glas oder Segeltuch. 
  • Kosten: Bei einer Größe von 4,50x3,50m liegen die Kosten zwischen 2000 Euro (Holzbausatz mit Kunststoffdach) und 30 000 Euro für eine Echtglasvariante. Sonnenschutz, ein Lamellendach oder Seitenwände erhöhen die Summe.