Gießanlagen für den Garten Die optimale Gartenbewässerung

Wer nicht im Sommer seine automatische Bewässerung verlegen will, sollte jetzt planen. Mit unseren Tipps blüht auch nach dem Urlaub alles in voller Pracht.

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Regenreiche Winter und extreme Trockenperioden im Sommer – unser Wetter ändert sich! Das hat auch die Klimakonferenz in Kopenhagen gezeigt. Sind April und Mai schon tropisch heiß, verfärbt sich der Rasen braun und viele Blütenstauden lassen bereits die Köpfe hängen. Vor allem Sandböden leiden schnell unter Trockenheit, denn hier fehlen Tonminerale als Wasserspeicher.

Automatische Bewässerungsanlagen

Echte Hilfe bietet eine automatische Bewässerungsanlage. Gerade jetzt ist die richtige Zeit für Planung und Bau. Für die Arbeiten müssen zwar Pflanzen und Rasen kurz weichen. Sie wurzeln aber noch bis Ende April problemlos wieder an. In spatentiefen Gräben werden die Bewässerungsleitungen verlegt, die schnell und ohne zusätzliches Dichtungsmaterial miteinander verbunden werden. Wichtig: Unter die Regner und das Entwässerungsventil am Ende der Leitung kommt eine dicke Kiespackung als Drainage. So entlüftet sich das System nach Gebrauch von ganz allein und ist damit auch vollkommen winterfest.

Bewässerung bei kleinen Grundstücken

Bei kleinen Grundstücken kann die Anlage über den Hauswasseranschluss versorgt werden. Lässt man eine zweite Wasseruhr legen, spart das in vielen Gemeinden die teuren Gebühren fürs Abwasser. Größere Gärten werden kostengünstiger mit einem eigenen Brunnen (anzeigepflichtig bei der Gemeinde) oder einer Regenwasserzisterne unterhalten. Gemauerte Sammelbecken tarnen sich gut unter einer neuen Terrasse am Haus. Es gibt aber auch flache Kunststofftanks, die man leicht selbst unterm Rasen vergraben kann. Der Vorteil: In den feuchten Wintermonaten füllt sich der Sommervorrat über die Dachflächen fast zum Nulltarif. Zudem eignet sich das weiche Regenwasser gut zum Gießen kalkempfindlicher Rhododendren.

Nicht nur Geld spart eine Bewässerungsanlage, sondern auch Zeit und Arbeit – ideal für Berufstätige oder Ältere. Selbstständig erheben sich die Sprenger aus dem Untergrund und halten den Rasen grün. Das ist nicht nur am Wochenende und im Urlaub praktisch! Im Juli oder August rechnet man für einen Quadratmeter Rasen mit zirka zwanzig Litern alle fünf Tage. Die goldene Regel: selten, aber intensiv.Vor allem in der Frühe ist Wässern effektiv, denn dann verdunstet das Wasser nicht, sondern gelangt an die Wurzeln. Schon allein aus diesem Grund lohnt sich für Morgenmuffel eine automatische Zeitschaltuhr: Wenn um fünf Uhr die Regner bereits die ganze Arbeit erledigen, träumt es sich nochmal so schön vom grünen Rasen!

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