Amsel, Fink & Co. Futterhäuser

Zugvögel ziehen in den Süden, nur Amsel, Fink und Meise bleiben bei Minusgraden im Land. Unser Experte erklärt, wie wir die Piepmätze gesund füttern und zeigen die schönsten Futterhäuschen

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So füttern Sie Vögel richtig

Lars Lachmann, Vogelschutzexperte der Umweltschutzorganisation NABU, mit den wichtigsten Regeln:

Füttern erst bei Frost und Schnee

Wildvögel benötigen erst bei Frost und Schnee regelmäßig Zusatzfutter. Vögel finden bei Frost kaum Futter, brauchen aber viel Energie, um ihre Körpertemperatur von 40 Grad zu halten.

Futtersilos verwenden

Am besten Futtersilos verwenden, da hier das Futter nicht durchnässt und dann verdirbt oder vereist. Wichtig: Die Vögel können nicht im Futter herumlaufen und es verschmutzen.

Regelmäßig Reinigen

Mit heißem Wasser sollten normale Futterhäuser öfter gereinigt werden. Dabei besser Handschuhe tragen. Täglich nur wenig Futter nachlegen.

Der richtige Standort

Beim Aufstellen des Futterspenders mindestens 2 m Abstand zur nächsten Fensterscheibe einhalten, damit sich die Tiere, wenn Sie sie beobachten, nicht erschrecken. Auf Schutz vor Katzen achten.

Welches Futter eignet sich?

Sonnenblumenkerne und Freilandmischungen für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge, Ammern. Obst, Haferflocken und Meisenknödel für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Meisen oder Amseln. Nichts Salziges, keinen Speck oder Brot anbieten!