Umbautipps Gartenplanung vom Profi

Beim einem Umbau steht das Haus im Mittelpunkt, doch der Experte rät: Wer gleich den Garten mit einbezieht, schont seinen Geldbeutel.

Ein neuer Gartenweg
  • ERSTELLEN SIE EIN KONZEPT und überlegen Sie, welche Dinge Ihnen wichtig sind, was Sie sich heute oder künftig leisten können bzw. wollen. Planen Sie nicht nur für jetzt, sondern für die nächsten 5 bis 10 Jahre. Was ist im Einzelfall günstiger: den vorhandenen Garten wiederherstellen oder neu anlegen?
  • HOLEN SIE SICH UNTERSTÜTZUNG! Ein Experte kann schnell Tipps geben, die mit Kostenangaben untermauert sind.
  • BEIM SANIEREN eines Gebäudes stellt sich meist auch die Frage nach Carports und Garagen. Dafür müssen Zufahrten geplant werden, die aufs Gesamtkonzept abgestimmt sind.
  • AN REGENWASSERZISTERNEN sollte ebenfalls gleich gedacht werden. Informieren Sie sich über eine Bewässerung mittels Zuleitungen im Erdreich (statt Gartenschlauch) sowie über die Nutzung von Grauwasser. Dieses gering verschmutzte Wasser fällt z. B. beim Duschen an und kann wieder aufbereitet werden.
  • MÜSSEN SIE DEN KELLER ABDICHTEN, Drainagen legen oder die Fassade bis in den Sockelbereich sanieren? Auch hier stellt sich nach dem Zuschütten die Frage der Neuanlage des Gartens.
  1. GENERELL GILT FÜR UMBAUTEN, aber auch für den Austausch von Fenstern und Türen, dass eine Zufahrt aufs Grundstück und Lagerplätze notwendig sind. Der Aushub von Boden und Stellflächen für Gerüste beeinträchtigen den vorhandenen Garten, ebenso das Roden von Sträuchern und Bäumen.
  2. PRÜFEN SIE EIGENLEISTUNGEN: Was kann ich mit der Zeit selbst anlegen, wozu brauche ich Unterstützung. Firmenleistungen gebündelt im Zuge der Modernisierung durchführen lassen.
  3. VERMEIDEN SIE nachträgliche Befahrungen – Arbeiten mit schwerem Baugerät am besten auf einmal ausführen, zum Beispiel für den Wunschgartenteich.
  4. VERZICHT ÜBEN! Lieber Dinge weglassen und später nachrüsten als billig alles auf einmal herstellen. Ein Gartenhaus oder Sichtschutzzaun, der nach fünf Jahren ausgetauscht werden muss, schlägt doppelt zu Buche.
  • ELEKTROLEITUNGEN und Ähnliches für künftige Maßnahmen (Wegebeleuchtung, neue Terrasse) gleich mit verlegen. Nachträgliches Aufgraben bedeutet erheblichen Mehraufwand.
  • RÄUME UND RAHMEN planen – Pflanzenwachstum braucht Zeit, Bäume und Sträucher entfalten erst nach Jahren ihre volle Blüh- und Raumwirkung. Mit wenigen Gehölzen am Anfang den Rahmen für den künftigen Garten schaffen, der dann mit Beetpflanzungen in Eigenleistung langsam entwickelt und ergänzt werden kann.
Es muss nicht immer der große Garten sein, um sich ein lauschiges Plätzchen draußen zu schaffen. Wir zeigen Gestaltungsideen für Minibalkone.