Blumenmeer Vom Rasen zur Blumenwiese

Da werden Kindheitserinnerungen geweckt: grüne Wiesen voller Wildblumen, Schmetterlinge und fleißiger Bienen. So verwandeln Sie Ihren Rasen in ein kleines Paradies!

GARTENSONNENBLUME

Die richtigen Blumen fürs Blütenmeer

Margeriten, Kornblumen und Klee – gerade für Besitzer großer Grundstücke lohnt sich die Umwandlung eines englischen Rasens in ein Blütenmeer. Nur die Wege zu Schuppen und Komposter werden kurz gehalten: Das hält die Schuhe trocken, spart Arbeit und sieht kunstvoll aus. Für die Anlage wird die Fläche Anfang Mai extrem kurz gemäht und mit einem Vertikutierer zwei Zentimeter tief aufgerissen. Den Mull abharken, Samen nach Anweisung ausbringen und festwalzen. Viereckregner platzieren und die Fläche sechs Wochen lang an heißen Tagen bis zu dreimal für etwa sieben Minuten bewässern. Die Mahd erfolgt im Frühsommer nach der Hauptblüte und im Spätherbst am besten per Balkenmäher. Achtung: Blumenwiesen niemals düngen!  

Solide Saatmischungen als Basis für die Zukunft 
Sorgen für wiederkehrende Blumen: „Waldwiese“ für Halbschatten sowie „Feld- und Wildblumenmischung“, für jeweils 3–4 m2, ca. 2 Euro (Sperli), „Wildblumenwiese“ für 50 m2, ca. 18 Euro (Chrestensen).  

Farbenprächtiges „Ackerunkraut“ für den Anfang 
Einjährige Pflanzen erfreuen zwar nur eine Saison – dafür umso auffälliger! Man sät sie jedes Frühjahr neu aus. „Kornblume“, „Klatschmohn“, „Margerite“, je ca. 2 Euro für 3–5 m2 (Kiepenkerl).  

Für die Frischekur 
Blühwunder wie Klatschmohn & Co werden jedes Jahr Anfang Mai ausgesät, um die Farbenpracht zu erhalten. Den Boden dafür bereitet ein Vertikutierer. Mit tief eingestellten Zinken holt er viel organische Substanz heraus und schafft eine gute Kinderstube. Kunst im Garten: Fahren Sie Streifen oder Muster in die Fläche, damit später nur hier Kornblumen oder Margeriten blühen.

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