Garten So wird ihr Rasen schön!

Ob als Spielplatz für die Kleinen oder gestalterisches Pendant zum Beet – eine Rasenfläche kann nicht dicht genug sein!

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Ab Mitte September beginnt die Verjüngungskur: Mit einem nur flach eingestellten Vertikutierer entfernt man alten Rasenfilz, damit die Gräser wurzeln durchatmen können. Das sorgt für bestes Wachstum.

Dann folgt die richtige Ernährung: mineralischer Langzeitdünger. Ihn bringt man bei trockenem Wetter in zwei Portionen in Längs- und Querrichtung unbedingt mit einem Streuwagen auf. Der sorgt für gleichmäßiges Grün und verhindert "Halbmonde", wie sie beim Streuen von Hand auftreten. Danach fehlt nur noch die mindestens einstündige Wellnessdusche aus dem Sprenger.

 

Richtig beregnen

Lieber selten, aber durchdringend lautet die Formel. Stellen Sie eine Tasse beim Spren gen auf den Rasen. Ist diese voll, reicht die Menge für eine Woche aus. Ein Stich mit dem Spaten in die Nar be eine halbe Stunde später zeigt, wie viel Wasser in den Boden eingedrungen ist. Eventuell noch einmal eine halbe Stunde beregnen.

 

 

 

Mähintervalle

Die Regeln sind einfach: Vier Zentimeter Höhe brauchen die Halme, im Schatten fünf, gemäht wird wöchentlich. Die Messer müssen dreimal pro Jahr geschärft werden, damit sie schneiden und nicht abschlagen. Dann wird der Rasen perfekt. Bis 100 m2 lohnt ein Handmäher, bis 300 m2 ein Akkumäher, bis 500 m2 ein Elektromäher und bis 1500 m2 ein Benziner. Danach kommen die Traktoren!

Für faule Gärtner

Überlassen Sie dem Rasenroboter "R 40 LI" doch die ganze Arbeit. Das Grün wird täglich gemäht, durch das Mulchen spart man viel Dünger und Wasser, ca. 1349 Euro (Gardena).

 

 

"Ungebetener Gast" 

 

Die lichtscheuen Maulwürfe können ganz schön nerven. Bei der Rasen neuanlage hilft ein Maulwurf netz aus Kunststoff. Ansonsten wirken Vergrämungsmittel (Neudorff) oder ein Rasenroboter, der sie über Bewegung und Geräusche vom Grundstück vertreibt.