Nachträglicher Anbau So geht's: Verandaplanung

Wie gestaltet man eine zum Haus passende, perfekte Veranda? Und welche Regeln sind zu beachten? Wir haben ein paar nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Südstaaten-Look Veranda

Beim nachträglichen Anbau von Veranda (überdachte Terrasse) mit oder ohne Balkon sollte man als Erstes beim örtlichen Bauamt oder der zuständigen Bauaufsichtsbehörde des Landes eine verbindliche Auskunft einholen, ob und was für eine Genehmigung notwendig ist. Denkmal- oder Veränderungsschutz, Nachbarschutz und Abstandsflächen sowie die Größe des Anbaus – empfehlenswert ist eine Tiefe von 2 m – spielen eine Rolle, ebenso, ob man im Innen- oder Außenbereich eines Bebauungsplans wohnt.

Es gibt daher keine allgemein gültigen Regeln und jedes Bundesland hat andere: Eine Holzveranda, die an die Hauswand gedübelt wird, kann in einem Bundesland genehmigungspflichtig sein (z. B. in Hamburg), im nächsten nicht. Die Genehmigung bezieht sich auf die Fläche des Anbaus und nicht unbedingt darauf, dass er mit dem Haus konstruktiv verbunden ist. Darauf müssen auch Selbermacher achten, die Bausätze verwenden oder eigene Lösungen (Statik prüfen lassen!) bevorzugen.

TIPP: Pult- oder Flachdach? Der Anbau sollte in Form, Farbe und Materialien mit dem vorhandenen Haus harmonieren.

TIPP: Holz oder Metall? Diese Konstruktionen sind aus Metall, zu dessen Pluspunk ten ein geringerer Aufwand bei der Pflege und längere Haltbarkeit zählen.