Roman "Zu guter Letzt" von Edward St Aubyn

Edward St Aubyns brillante literarische Abrechnung – emotionsgeladen, scharf geschliffen und rabenschwarz – nimmt einem zuweilen den Atem, ist aber Leseglück pur.

Zu guter Letzt Edward St Aubyn

„Niemand hat Vorwürfe verdient, und jeder hat Hilfe verdient.“ Patricks Konflikt mit seiner Familie endet versöhnlich, als er nach dem Tod der Mutter einen neuen Spielraum der Freiheit erkennt und damit endlich eine „ordentliche Chance“ für seine Jungs, dem elenden Kreislauf der verkorksten Familie zu entkommen. Zu grausam war bisher das Unglück der Eltern auf die Kinder des schwerreichen Melrose-Clans weitergereicht worden.

 

Zu guter Letzt, Piper, 224 S., 17,99 Euro.