Primeln, Tulpen, Narzissen und Co. Tipps zur Pflege

Tulpen, Narzissen und andere Blütenwunder verkünden jetzt den nahenden Frühling. Auch wer im letzten Herbst keine Zwiebeln draußen vergraben hat, darf sich mitfreuen: Die Gärtner haben viele Prachtexemplare vorgetrieben.

Tulpengarten

Tipps zur Pflege


Es ist zudem einen Versuch wert, auch weniger verlässliche Sorten zum Bleiben zu bewegen. Gute Pflege ist dafür das entscheidende Argument. Geben Sie den Zwiebelblumen während der Blütezeit etwas organischen Dünger. Nach dem Verwelken entfernt man den Samenstand. Der Stängel und das Laub müssen bleiben, bis sie ganz gelb und trocken geworden sind: Nur wenn die Zwiebel ausreichend Reservestoffe einziehen kann, hat sie die Kraft für neue Blüten.

Zugegeben: Wirklich hübsch sind die Frühaufsteher in dieser Phase nicht gerade. Im Topfgarten kein Problem, denn die Zwiebeln wandern dann einfach in eine versteckte Gartenecke. Im Blumenbeet kombiniert man sie besser mit Pflanzenpartnern, die ihnen erst den Vortritt lassen, wie Pfingstrosen, Rittersporn, Frauenmantel und Ziergräser. Sie überwachsen später galant das dann vergilbende Laub.

Manchmal liegt es nicht an der Sorte, sondern am Alter, wenn Schneeglöckchen, Tulpen, Narzissen oder Kaiserkronen buchstäblich blühfaul werden. Unser Rat: Zwiebeln in diesem Fall mit der Grabegabel aus der Erde heben, ihre Tochterzwiebeln abnehmen und die Zwiebeln dann wieder einpflanzen. Bei Schneeglöckchen klappt diese Verjüngung am besten direkt nach der Blüte. Andere Arten nimmt man lieber erst auf, wenn die Zwiebeln eingezogen haben.

Autor: Silke Kluth

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